Krankengymnastik

Weshalb sollte man sich für Krankengymnastik bei der Siegburg Physio entscheiden? Warum tut man seinem Körper dadurch etwas Gutes? Hier erfahren Sie mehr!

„Es ist erstaunlich, wie schnell die Knochen abbauen, wenn sie in der Schwerelosigkeit nicht belastet werden.“ Dieses Zitat stammt von einem Astronauten, nachdem er lediglich einige Wochen im Weltall war. Bei einem noch längeren Aufenthalt in der Schwerelosigkeit, wäre er an Osteoporose erkrankt. Deshalb war es äußert wichtig, bestimmte Übungen zum Gegensteuern durchzuführen.

Das zeigt, dass unser gesamter Körper abbaut, wenn er nicht genutzt und belastet wird. Dabei ist es egal, ob man von Knochen, Muskeln oder gar unserem Gehirn spricht. Der Körper „denkt“ gewissermaßen, dass das jeweilige Körperteil derzeit überflüssig ist, weil es nicht gebraucht wird. Deshalb wird es in den sogenannten „Ruhemodus“ geschickt und „fährt herunter“.

Damit genau das mit unseren Knochen und Muskeln nicht passiert, gibt es die Krankengymnastik von Physio Siegburg. Dahinter stehen Tayfun Babayigit und Richard Maximov. Nebenbei erwähnt bezeichnen Physiotherapie und Krankengymnastik exakt gleiche Therapieverfahren. Da die Entwicklung jedoch auf dem Gebiet der Physio weitergeht, gibt es inzwischen viele verschiedene Therapiemöglichkeiten. Daher kann die Krankengymnastik auch als Unter- oder Nebengebiet der modernen Physiotherapie bezeichnet werden.

Am besten lässt sich dieser Gedanke an einem Beispiel verdeutlichen. Man muss aufgrund einer Sportverletzung das linke Handgelenk einige Zeit ruhigstellen lassen. Nach kurzer Zeit setzt der natürliche Abbau der Muskulatur ein. Man merkt, dass die ursprüngliche Beweglichkeit und Belastbarkeit nicht mehr gegeben ist. Daher wird nach der gezwungenen Ruhephase Krankengymnastik verordnet. Dies wird auf zwei verschiedenen Wegen ablaufen: aktiv und passiv.

Eine aktive Krankengymnastik bedeutet, dass der Kranke mithilfe bewusster Muskelanspannung die Therapie begleitet. Damit wird dem eigenen Bewusstsein wieder vermittelt, dass die im „Ruhemodus“ gewesenen Bänder und Muskeln reaktiviert werden müssen. Eine bewusste Regeneration wird somit langsam herbeigeführt.

Bei der passiven Bewegungstherapie wird das geschädigte Körperteil lediglich vom Physiotherapeut bzw. durch ein Therapiegerät zu mehr Beweglichkeit geführt. Eine eigene bewusste Kraftanstrengung durch den Patienten erfolgt daher nicht.

Tayfun Babayigit und Richard Maximov von Siegburg Physio sind der Ansicht, dass gerade diese aktive und passive Bewegungstherapie richtig und auch unumgänglich ist, damit der Körper eines Patienten „Hilfe zur Selbsthilfe“ leisten kann. Nur so kann eine vollumfängliche und sanfte Genesung herbeigeführt werden.

Aufgrund einseitiger Arbeitsabläufe, z. B. nur sitzender oder stehender Tätigkeiten, hat fast jeder über Kurz oder Lang Probleme mit seinem Nacken, dem Rücken o. a. Um die betroffenen Muskelpartien vorbeugend zu stärken bzw. zu entspannen, ist eine entsprechende Physiotherapie sehr hilfreich.

Differenzierte Therapieverfahren
Tayfun Babayigit und Richard Maximov behandeln nach einer ganzheitlichen Sicht. Der Körper muss als Ganzes wahrgenommen und therapiert werden, um eine gesunde Regenerierung zu erreichen. Daher liegen oftmals ganz verschiedene Behandlungsansätze zugrunde.

Vor 30 bzw. 40 Jahren wurde eine Krankheit lediglich als Funktionsstörung betrachtet. Diese musste repariert werden, ohne das restliche Umfeld des Patienten zu berücksichtigen. Im Gegensatz dazu verfügt die Physiotherapie Rhein Sieg über Therapieverfahren, die ebenfalls Haltungsschulung oder sensomotorisches Training beinhalten. Weitere Therapieverfahren, wie manuelle Gelenkmobilisierung oder Wahrnehmungstraining sind im Einklang mit den neuronalen und körperlichen Voraussetzungen, die bei jedem Patienten völlig unterschiedlich sind. Dieses Vorgehen ermöglicht ganzheitliches, sanftes Therapieren von Körper und Geist.

Notwendigkeit eines guten Therapeuten
Manch einer ist der Ansicht, dass es nicht unbedingt einen Therapeuten bedarf, da es mittlerweile so viele gute und verschiedene Trainingsgeräte auf dem Markt gibt. Aber stimmt das? Bis zu einem gewissen Grad ist diese Denkweise korrekt. Wenn es z. B. um Vorgänge geht, die einfach immer und immer wieder wiederholt werden müssen, ist ein Trainingsgerät natürlich eine gute Variante.

Wie kann jedoch ein Gerät „entscheiden“, ob eine gewisse Übung der Heilung förderlich oder eher hinderlich ist? In einem solchen Fall vertraut jeder lieber der geschulten Meinung eines ausgebildeten Physiotherapeuten, nicht wahr? Denn wenn es um Erfahrungswerte geht, zieht jeder den Menschen der Maschine vor!

Kassenpatient – Wer muss Was zahlen?
Die Physiotherapie Rhein Sieg kann hierbei durchaus beruhigen. Kassenpatienten sind keine Menschen zweiter Klasse, sondern gern gesehene Kundschaft und daher herzlich willkommen.

Haben Sie von einem zugelassenen Arzt eine Therapie verschrieben bekommen, so wird diese von ihrer Gesetzlichen Krankenkasse bis auf einen Eigenanteil übernommen.
Dieser Eigenanteil entspricht einem Wert in Höhe von 10% der Behandlungskosten nebst der Rezeptgebühr in Höhe von EUR 10,00. Die gesetzliche Grundlage hierfür ist in den §§ 32 und 61 SGB V nachzulesen.

Eine Zuzahlungsbefreiung gilt für jeden unter 18 Jahren. Wer gemäß § 62 SGB V zuzahlungsbefreit ist, sollte vor Behandlungsbeginn einer Physiotherapie mit seiner Krankenkasse über die Kostenfrage sprechen.

Wir freuen uns auf Sie!